Festival Tonlese
Wo die Töne reifen
Dein Kammermusikfestival in Wien
11.-12. September 2026
Festival 2026
Freitag, 11.
September—
17:00 Uhr Spaziergang mit Lesung und Musik
Unterwegs mit Thomas Bernhard im Wertheimsteinpark
Eintritt frei, Spenden erbeten
Samstag, 12. September—
10:00 Uhr Bach&Breakfast
Eintritt frei, Spenden erbeten
15:00 Uhr Kinderkonzert
Eintritt frei, Spenden erbeten
19:00 Uhr Kammermusikkonzert
“Es war einmal…”
Programm 2026
Freitag, 11. September—
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Treffpunkt: vor dem Bezirksmusem Döbling
Thomas Bernhards “Billigesser” treffen auf prägnante Beiträge der FestivalmusikerInnen.
Mit Berndt Greuter (Schauspiel), Sara Marzadori und Christoph Slenczka (Viola), Eszter KruchĂł (Violine) und Bas Jongen (Violoncello).
Ein humorvoller, musikalisch-literarischer Spaziergang fĂĽr Jung und Alt. Hunde willkommen!
Dauer: ca. 1 Stunde.
Pay what you can. Empfehlung: €20
festivaltonlese@gmail.com
Samstag, 12. September—
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Kirche St. Jakob, Heiligenstadt
mit Bas Jongen, Violoncello
GenieĂźen wir gemeinsam einen besinnlichen Morgen mit Musik von Johann Sebastian Bach und einem leckeren FrĂĽhstĂĽck!
Eintritt frei, Spenden erbeten.
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Kinderkonzert für die ganze Familie mit anschließender Möglichkeit, Instrumente auszuprobieren.
Danach Jause und Café.
Eintritt frei, Spenden erbeten.
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Beethovensaal, am Pfarrplatz 3
von Propheten, Liebenden und verlorenen Zeiten
Zeitreise durch die Musik aus fĂĽnf Jahrhunderten mit Werken von Gesualdo, di Lasso, Messiaen, Boulanger, JanaÄŤek und Schubert.
Chaos String Quartet | Sibila Konstantinova
Karten online und an der Abendkasse erhältlich.
KĂĽnstlerInnen 2026
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Die Mitglieder des Chaos String Quartets fanden sich entlang des reichen Konzepts von Chaos in Wissenschaft, Kunst und Philosophie zusammen und teilen den Wunsch, als risikofreudige, multinationale Stimme auf den Kammermusikbühnen der Welt präsent zu sein.Kürzlich als BBC Radio 3 New Generation Artist 2023-25 ausgewählt, etabliert sich das Chaos String Quartet rasch in der internationalen Musikszene. Das Quartett ist Preisträger von großen internationalen Wettbewerben wie Bad Tölz (2023), Haydn (2023), ARD (2022) und Bordeaux (2022). Zu weiteren Erfolgen zählen der 2. Preis und zahlreiche Sonderpreise beim „Bartók World“- Wettbewerb 2021 in Budapest und der Gewinn des Wettbewerbs für Streichquartett „V. E. Rimbotti“ in Italien; ebenfalls 2021.
Das junge Ensemble wurde zu vielen Musikfestivals und Konzertreihen eingeladen, so zum Schwetzingen SWR-Festival, Mozartfest WĂĽrzburg, Schwarzwald Musikfestival, Les Musicales de Normandie, Davos Festival (Young Artists in Concert), Ravenna Festival, Gent Festival van Vlaanderen, Midis-Minimes BrĂĽssel, Musica Insieme Cultura Bologna, Festival Academy Budapest, Festival del Quartetto Firenze, nach Lockenhaus, zu Wien Modern und zum Heidelberger Streichquartettfest. In der Saison 2023-2024 hatte das Quartett sein Debut im Musikverein Wien, in der Elbphilharmonie Hamburg, der Wigmore Hall, der Philharmonie de Paris und im BOZAR in BrĂĽssel.
Das Quartett arbeitete mit KĂĽnstlern wie Nicolas Baldeyrou, Alexander Ullman, Yubeen Kim, Junhyung Kim, Elisabeth Brauss, Reinhard Latzko, Giampaolo Bandini, Avri Levitan, Hyung-ki Joo, Christoph Zimper und Quartette wie dem Modigliani, Signum, Amaryllis und Barbican zusammen.
Neben der Arbeit mit seinem Mentor Johannes Meissl in Wien im Rahmen des ECMAster-Programms absolvierte das Quartett ein postgraduales Studium an der Scuola di Musica di Fiesole mit dem Cuarteto Casals. Weitere musikalische Impulse erhielt das Ensemble von Eberhard Feltz, Patrick Jüdt, Rainer Schmidt (Hagen Quartett), Hatto Beyerle (Alban Berg Quartett), András Keller (Keller Quartett), Oliver Wille (Kuss Quartett) und dem Arditti Quartett. Außerdem hatte das Ensemble die Möglichkeit, mit dem Komponisten Helmut Lachenmann sein 2. Streichquartett „Reigen seliger Geister“ zu erarbeiten.
Im Jahr 2024 erschien das DebĂĽt-Album mit Werken von Haydn, Ligeti und Hensel beim Label Solo Musica.
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SCHAUSPIEL
In Salzburg geboren. Seit 1984 in Wien.
Schauspielstudium am Konservatorium der Stadt Wien (DiplomprĂĽfung BĂĽhnenreife 1992) und am Lee Strasberg Theatre Institute in New York.
Danach Engagements in Ă–sterreich und Deutschland bei Theater, Film und Fernsehen.
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VIOLINEDie deutsch-ungarisch-stämmige Geigerin Susanne Schäffer wurde in Stuttgart geboren und studierte u. a. bei Felix Andrievsky in London und Dora Schwarzberg an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo sie mit Auszeichnung graduierte. Kammermusik absolvierte sie bei Johannes Meissl ebenso in Wien. Weitere musikalische Mentoren sind Hatto Beyerle, Gerhard Schulz, Ferenc Rados und Steven Isserlis.
Susanne Schäffer ist mehrfache Preisträgerin internationaler Musikwettbewerbe und konzertierte in zahlreichen Ländern Europas ebenso wie in Japan, Israel, den USA und Venezuela.
Bei Festspielen wie dem isaFestival, dem Pablo Casals Festival und dem International Musicians Seminar (IMS) Prussia Cove ist sie ein gern gesehener Gast; darüber hinaus trat sie auch in Fernsehen und Rundfunk auf und ist auf mehreren CD-Einspielungen zu hören.
Susanne Schäffer spielt auf einer Violine von Jean-Baptiste Vuillaume, eine großzügige Leihgabe der MERITO String Instruments Trust.
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VIOLADie italienische Bratschistin Sara Marzadori studierte bei Antonello Farulli in Bologna, Thomas Riebl in Salzburg und schloss im Sommer 2017 ihr Masterstudium ab am Mozarteum Salzburg in den Klassen von William Coleman und Veronika Hagen.
Mit 15 Jahren wurde sie Akademistin des Orchestra Mozart mit dem sie später auch als ordentliches Mitglied unter der Leitung von Claudio Abbado spielte. Zusätzlich war sie Mitglied des EUYO, der Gustav Mahler Academy, sowie der Luzern Festival Academy.
Im Kammermusikbereich studierte Sara bei Walter Levin und Oliver Wille in Basel und Hannover und erhielt weiteren Unterricht auf Meisterkurse von Bruno Giuranna und Kim Kashkashian.
Sara Marzadori ist Preisträgerin mehrere Musikwettbewerbe und konzertiert regelmäßig mit Orchestern wie der Camerata Salzburg, dem Orchester Leonore, Spira Mirabilis und der Haydn Philharmonie.
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KLAVIER
Die bulgarische Pianistin Sibila Konstantinova ist Gründungsmitglied des Stefan Zweig Trios. Sie studierte Konzertfach Klavier an der Guildhall School of Music and Drama London bei Joan Havill sowie Kammermusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Avedis Kouyoumdjian.
Als Solistin und Kammermusikerin konzertierte sie an renommierten BĂĽhnen und Festivals in Europa und Kanada, darunter im Musikverein Wien, Konzerthaus Berlin und Barbican Centre London. Mit dem Stefan Zweig Trio gewann sie 2015 den 1. Preis und Publikumspreis beim Internationalen Joseph Haydn Wettbewerb Wien. Die DebĂĽt-CD des Trios mit Werken von Zemlinsky und Korngold wurde fĂĽr den Opus Klassik nominiert.
Neben ihrer Konzerttätigkeit ist Konstantinova Senior Lecturer für Klavierkammermusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und unterrichtet regelmäßig im Rahmen der European Chamber Music Academy (ECMA).
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VIOLINEDie ungarische Geigerin Eszter Kruchió wuchs in Wien auf und erhielt im Alter von 5 Jahren ihren ersten Geigenunterricht. Nach Studien bei Ernst Kovacic in Wien und Tanja Becker-Bender in Hamburg absolvierte sie das Konzertexamen in Hannover in der Klasse von Ulf Schneider. Weitere wichtige musikalische Impulse erhielt sie von Oliver Wille, Eberhard Feltz, Ralf Gothóni, Rita Wagner, Ferenc Rados und Péter Eötvös.
Als Preisträgerin von nationalen und internationalen Wettbewerben war Eszter bereits mit Musikern wie Thomas Riebl, Tanja Becker-Bender, PĂ©ter Nagy, István Várdai und Claudio MartĂnez-Mehner zu hören, sowie mit den Quartetten Castalian, Berlin-Tokyo und Van Kuijk. Sie is regelmäßige Stipendiatin von Festivals und Musikakademien wie den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker, Encuentro de Santander, Davos Festival- Young Artists in Concerts und IMS Prussia Cove.
Eszter spielt auf einer Violine von Jean-Baptiste Vuillaume, eine groĂźzĂĽgige Leihgabe der MERITO String Instruments Trust.
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VIOLONCELLODer in den Niederlanden geborene Cellist Bas Jongen studierte in Amsterdam und Zagreb sowie bei Reinhard Latzko an der MDW in Wien. In 2017 absolvierte er sein Master-Studium bei Torleif Thedéen an der Königlichen Hochschule für Musik in Stockholm. Zusätzlich hat er ein großes Interesse in der Wissenschaft, und studiert derzeit Natural Sciences (Physics) an der Open University.
AuĂźerdem erhielt er weitere musikalische Inspirationen von Musikern wie Heinrich Schiff, Frans Helmerson, Anner Bijlsma, sowie Johannes Meissl, Andras Keller und Miguel da Silva.
Jongen ist Preisträger internationaler Musikwettbewerbe und zahlreiche Tourneen führten ihn durch ganz Europa, Asien, in die USA, Brasilien sowie Australien.
Bas Jongen spielt ein Instrument von Hendrick Jacobs (Amsterdam, um 1690), welches ihm vom Niederländischen Nationalen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung gestellt wurde.
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VIOLAChristoph Slenczka begann im Alter von fünf Jahren mit dem Geigenunterricht. Mit 17 Jahren nahm er die Bratsche in die Hand und begann ein Jahr später sein Studium am Mozarteum in Salzburg bei Thomas Riebl. Anschließend absolvierte er sein Master Studium an der Guildhall School in London bei David Takeno. Weitere musikalische Einflüsse kamen von Musikern wie Reinhard Goebel, Rainer Schmidt, Günter Pichler, Frenec Rados, András Keller und Eberhard Feltz.
Als Bratscher des Barbican Quartet ist er Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, wie ua. 1. Preis des ARD Wettbewerbs und 1.Preis des Joseph Joachim Wettbewerbs.
Mit dem Barbican Quartet konzertiert Christoph weltweit in Sälen wie dem Konzerthaus Berlin, dem Prinzregententheater München, der Wigmore Hall London, dem Concertgebouw Amsterdam und der Philharmonie in Paris.
Christoph spielt auf einer Bratsche von Bernd Hiller aus dem Jahr 2010.
Programm 2025
Freitag, 3. Oktober—
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Treffpunkt: Sobieskiplatz, 1090 Wien (Alsergrund)
Musikalischer Stadtspaziergang rund um Franz Schubert
Für die ganze Familie – ein klingender Ausflug ins Wien des 19. Jahrhunderts
Kommt mit auf eine musikalische Entdeckungsreise durch das Wien Franz Schuberts! Gemeinsam spazieren wir durch historische Gassen, besuchen Orte aus Schuberts Leben und lassen seine Musik dort erklingen, wo sie einst entstand – oder hätte entstehen können.
Mit kleinen Konzerten, spannenden Geschichten und Mitmachmomenten wird das Wien des 19. Jahrhunderts lebendig – für Groß und Klein. Ob ihr Schubert schon kennt oder ihn zum ersten Mal entdeckt: Dieser Stadtspaziergang lädt zum Lauschen, Staunen und Mitfühlen ein.
Pay what you can, Empfehlung: €10
Samstag, 4. Oktober—
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Wertheimsteinpark Döbling, Wiese neben dem Spielplatz
Erleben Sie ein einzigartiges Konzert im Freien! Sanfte Cello-Klänge und himmlische Geigenmelodien vermischen sich mit den Morgengesängen der Vögel und dem Duft des Morgentaus. Ein Erlebnis für alle Sinne!
Mit anschlieĂźendem FrĂĽhstĂĽck. FĂĽr Warmen Tee und Kaffee vor Ort ist gesorgt.
Eintritt frei, Spenden erbeten. Wir bitten um Anmeldung.
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Kinderkonzert für die ganze Familie mit anschließender Möglichkeit, Instrumente auszuprobieren.
Auch Babys sind herzlich willkommen!
Danach Jause, Café, Flohmarkt
Eintritt frei, Spenden erbeten.
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Gesprächsrunde mit den KünstlerInnen des Abends bei Wein (für das Publikum) und guter Laune! Wie treffen klassische Musik und Jazz aufeinander? Was sagen uns Haydns Streichquartette heute? Was wollten Sie immer schon eine Saxophonistin oder ein Streichquartett fragen?
Eintritt frei
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Frei nach Haydn - Spielräume zwischen Klassik und Jazz
Ein Dialog zwischen Epochen und Stilen: Joseph Haydns Streichquartett Op. 20 Nr. 1 trifft auf frei improvisierte Klangräume für Vibraphon und Saxophon. Zwischen den Sätzen öffnen sich musikalische Zwischenwelten – inspiriert von Haydns Motiven, getragen vom Geist des Jazz.
Zu Beginn des Abends erklingen Werke von Béla Bartók und Eugene Hartzell – zwei Komponisten, die in die Heimat des Jazz emigrierten und dort neue musikalische Ausdrucksformen fanden. Ihre Musik bildet den Ausgangspunkt für ein Konzert, das Bekanntes neu hörbar macht und die Grenzen zwischen Komposition und Improvisation auslotet.
Werke von Eugene Hartzell, Béla Bartók und Joseph Haydn sowie Improvisationen.
Chaos String Quartet | Sophie Hassfurther, Saxophon | Tobias Meisssl, Vibraphon
Restkarten an der Abendkasse erhältlich
Kammermusik verbindet
Kammermusik verbindet – und genau das wollen wir bei Tonlese spürbar machen!
Kammermusik erzählt, berührt, begeistert und bringt Menschen zusammen. Der Name Tonlese ist eine liebevolle Anspielung auf die Weinlese, die in Wien, besonders in Döbling, eine der schönsten Zeiten im Jahr ist: der erste Sturm, ein Spaziergang zur Beethovenruhe, ein Gläschen in den Weinbergen. So wie man bei der Weinlese sorgfältig Trauben pflückt, möchten wir Töne lesen, sammeln und mit Hingabe teilen.
Tonlese lädt Euch ein: zum musikalisch-literarischen Spaziergang, zum gemeinsamen Frühstück mit Bach, zum Familienkonzert, wo Kinder lachen, spielen und natürlich auch zuhören dürfen. Abends gibt’s eine mystische Zeitreise durch mehrere Jahrhunderte und so einige Überraschungen... Kommt vorbei – wir freuen uns auf Euch!
Spielorte & Kontakt
Beethoven-Saal
Pfarrplatz 3, 1190 Wien
Kirche St. Jakob
Pfarrplatz 3, 1190 Wien
Wertheimsteinpark
Wertheimsteinpark, 1190 Wien
E-mail
festivaltonlese@gmail.com
Festival Trailer 2024
Die erste Ausgabe des Festival Tonlese 2024 war ein groĂźer Erfolg! Mit einem einzigartigem Zusammenspiel aus erlesenen Weinen, mitreiĂźender Musik von renommierten KĂĽnstlern und vielen weiteren Ăśberraschungen feierten wir die Premiere eines Festivals, das alle Sinne ansprach und unvergessliche Momente kreierte. Wir freuen uns schon auf 2025!
Willkommen bei Tonlese – wo die Töne reifen!